Trotzphase: Wie gehe ich am besten damit um? Tipps und Tricks einer betroffenen Mama.

Vor ab möchte ich klarstellen, dass ich meinen kleinen Rabauken über alles liebe, jedoch kratzt diese allseits gefürchtete Phase mittlerweile sehr an meinen Nerven…

Oja meine Lieben, wir sprechen hier über diese schreckliche Phase, von der wir immer und immer wieder zu hören bekommen. Die Phase, wo wir unsere Eltern all die Jahre in die Übertreibungs-Schublade steckten. Wir befinden uns mitten in der TROTZPHASE. Na, ihr Lieben? Hab ich euch erwischt? Könnt ihr auch ein Lied davon singen? Ja genau, ich meine diese Phase, wo sich die Kinder im Supermarkt mitten am Boden wälzen und ohne ersichtlichen Grund laut anfangen zu heulen, die Phase wo nicht nur die Kinder blaue Flecken davontragen, sondern auch deren Eltern. Spielzeuge fliegen plötzlich unabsichtlich (will den Kleinen ja nichts unterstellen, nicht wahr?) durch die Luft, man wird beworfen, wie in meinem Fall mit jede Menge Spielzeugautos. Die Phase, wo Essen auf Kleidungsstücken und Möbeln verteilt wird und der Hochstuhl im herrlichsten grün leuchtet und lecker nach Spinat riecht.

Es wird selbst verständlich auch das selbst gekocht und dekorierte Bio-Gemüse, welches man eigentlich extra fotografieren wollte, um es stolz präsentieren zu können, zum Wurfgeschoss gemacht.

Welcome to a mom’s life, würd ich mal sagen!

Ich glaube einiges von uns stecken in dieser Phase, oder erwarten sie schon sehnsüchtig *hust*.

Also meine Tipps & Tricks, um nicht in der Psychiatrie zu landen!

• Gebt niemals den Worten einer Mutter Beachtung, wenn sie behauptet ihr Kind wäre nie in solch einer gefährlichen Phase gewesen, … glaubt mir, sie lügt!

• Lasst euch einfach darauf ein. Alles ist vergänglich! Es ist tatsächlich nur eine Phase, meine Lieben.

• Gönn dir mal einen Abend für dich.

• Finde etwas, was für den Kleinen so interessant ist, dass sie sich auch mal selbst beschäftigen. Mein Kleiner liebt es zum Beispiel mit seinem Bobby-Car herumzudüsen.

• Sei doch mal eine Rabenmutter und gib deinem Kleinen für 5 Minuten das Handy, wenn gerade nicht der passende Moment für einen ‘ich raste aus & schlag meinen Kopf, meine Hände und Füße gegen alles was ich sehe- Ausraster‘, ist.

• Nimm alles etwas gelassener und fokussiere dich auf die weniger anstrengenden Dinge, versuche der Terror-Herrschaft so wenig Beachtung wie nur möglich zu schenken.

• Nimm dir Hilfe, wenn du die Möglichkeit dazu hast. Du musst nicht alles allein bewältigen.

…& wisst ihr, das ist zwar keine Garantie, dass ihr das alles überlebt, aber ich hoffe ich konnte euch ein wenig mit dem Post helfen.

Küsschen, eure liebe und nervenwegschmeißende Franziska

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